MPS Wohratal – Teilnahme am Wettbewerb der Körber-Stiftung – Religion macht Geschichte

Am 26.Juli 2017 trafen sich die Vertreter der Klasse 6a, Marvin Boucsein und Eric Wehner, zu einer Pressekonferenz der Oberhessischen Presse, zu der Herr Rosenkötter vom Hessischen Staatsarchiv geladen hatte.

Alle 2 Jahre schreibt die Körber-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Herrn Steinmeier einen Wettbewerb aus, an dem in diesem Jahr auch die Klasse 6a der MPS-Wohratal teilnahm.

Der Titel des Wettbewerbs lautete diesmal „Gott und die Welt – Religion macht Geschichte“.

Grund genug für den Religionskurs, einen eigenen Beitrag zu verfassen. Als Thema stellten wir uns die Aufgabe, mehr über die Entstehung der Orte Schwabendorf, Wolfskaute, und Hertingshausen zu erfahren.

So lautete auch unser Beitrag „Hugenotten- und Waldenser-Dörfer in unserer Umgebung“. Wir erfuhren mehr über den Hintergrund der Waldenser, der Hugenotten und die Ursachen ihrer Flucht u. a. nach Deutschland. Ursache war die Verfolgung der Hugenotten und Waldenser durch den französischen König Ludwig XVII., der nur eine Religion in seinem Reich dulden wollte.

Anhand der Lektüre „Marie Durand“ erfuhren wir mehr über die Lebensumstände und Probleme, die eine neue Glaubensausrichtung damals mit sich brachte. Zuvor stand eine Ortsbegehung in Schwabendorf unter der Führung von Pfarrer Böttge und Pfarrer Brüning auf dem Plan.

Am Tag der Pressekonferenz trafen sich alle Teilnehmer aus dem Landkreis Marburg Biedenkopf.

8 Arbeiten wurden hier eingereicht, darunter allein 3 Arbeiten aus der Elisabethschule, sowie 3 Arbeiten aus der Lahntalschule Biedenkopf. Neben der MPS Wohratal war das Gymnasium Philippinum mit einer Arbeit zum Thema „Flucht“, erstellt von einer 9.Klasse, vertreten. Die anderen Arbeiten waren von je einer Schülerin, bzw. Schüler eingereicht, die damit zum Teil eine Alternative zum mündlichen Abitur ablegten.

Alle Arbeiten wurden von ihren Verfasser/innen kurz vorgestellt, Schwierigkeiten beschrieben und neue Erkenntnisse dargestellt. Einig waren alle, dass es viel Arbeit gewesen sei, man aber froh darüber ist, mitgemacht zu haben.

In ganz Hessen wurden 86 Arbeiten eingereicht, davon gewannen 13 Arbeiten einen Preis. Bundesweit gab es 1639 eingereichte Arbeiten. Viele fingen zuversichtlich an, nicht alle schafften es, bis zur Abgabe Ende Februar, einen Beitrag einzureichen. Zu einem Preis hat es leider auch bei unserem Werk nicht gereicht, aber eine Teilnehmerurkunde, die an jeden persönlich gerichtet war, bleibt uns als Erinnerung.

Über die einzelnen Wettbewerbsbeiträge wird in den folgenden Wochen in der Oberhessischen Presse berichtet.