Baustelle Rauschenberg-Burgholz „Burgholzer Straße“

vom 12.09. bis voraussichtlich 14.09.2018

Ab Mittwoch, dem 12.09. sieht die Straßenmeisterei Kirchhain vor, Fahrbahnschäden zw. Rauschenberg und Burgholz zu beseitigen.

Der Linienverkehr kann am 12.09. und 14.09. die Straße befahren.

Am 13.09.18 kann die Straße für den kompletten Tag nicht befahren werden, die Umleitung verläuft über Emsdorf und Wolferode. Betroffen sind die Fahrten von der Mittelpunktschule Halsdorf auf der MR-74.

Leider müssen wir die Verspätung in Kauf nehmen. Umsteiger in Rauschenberg müssten im Zweifelsfall den nächsten Bus nehmen.

Unser Ausflug nach Straßburg

Am 21.06.2018 fuhren wir mit der Französischgruppe, die aus 9.-, 8.- und 7.- Klässlern bestand, um 7:34 Uhr nach Frankreich. Wir sollten schon um 7:15 Uhr vor dem Hauptbahnhof in Marburg sein. Dann stiegen wir in den Zug ein und fuhren von Marburg nach Frankfurt, von Frankfurt nach Offenburg und von Offenburg nach Straßburg. Während der Zugfahrt hörten wir Musik, schrieben oder telefonierten mit Verwandten und Freunden oder sprachen miteinander. Nach einiger Zeit kam unsere Lehrerin zu meiner Gruppe. Wir lernten dann nochmal die Aussprache, damit wir in Straßburg auch etwas auf Französisch bestellen können. Um 11:04 Uhr kamen wir in Straßburg an.

Als Erstes gingen wir in eine Bäckerei, manche haben sich etwas zu essen gekauft. Dann gingen wir zum „Vauban-Wehr“. Es wurde im 17. Jhd. von Vauban, dem Festungsbaumeister Ludwig XIV, erbaut, um einen Angriff über das Wasser zu verhindern. Auf dem Wehr befindet sich eine Terrasse. Wir hatten von dort einen schönen Ausblick.

Als Nächstes sind wir dann weiter gelaufen zum Straßburger Münster. In der Kirche waren große bunte Fenster. Von da aus sind wir dann zu den Booten gelaufen. Dort haben wir noch mal ca. 10 Minuten gewartet. Dann konnten wir schon in das Boot rein. Als wir saßen, haben wir Kopfhörer bekommen. Durch die Kopfhörer wurde uns alles über Straßburg erzählt. Die Bootsfahrt dauerte eineinhalb Stunden.

Danach hatten wir Freizeit. Wir sind in Gruppen durch Straßburg gelaufen. Meine Gruppe und ich gingen erstmal zu einem Souvenirladen und wir haben uns dort ein Andenken gekauft. Auf dem Weg  zum Bahnhof kauften wir uns dann etwas zu essen und zu trinken. Um 17:13 Uhr sind wir dann von Straßburg losgefahren, und um 20:30 kamen wir dann wieder in Marburg an. In Frankreich war es so warm, dass manche Kinder einen Sonnenbrand bekommen haben. Ich fand es richtig schön dort und ich fand das toll, dass man schauen konnte, wie die Franzosen leben und sprechen. Danke an die Lehrerin, dass sie uns das ermöglicht hat und mit uns mitgefahren ist.

  1. Schempp, Klasse 7

Schulfest

SCHADE!!! 🙁

Eigentlich war für Samstag, den 1.9.18 unser Schulfest geplant.

Leider hat sich die Baumaßnahme „Fenstererneuerung“ erheblich verzögert und soll jetzt erst am 13.8. (und damit während des Schulbetriebs) beginnen. Da nicht absehbar ist, ob bis zum 1.9. die Bauarbeiten soweit abgeschlossen und das Gerüst abgebaut ist, setzen wir das Schulfest zunächst aus und planen einen neuen Termin, wenn über den Zeitplan Klarheit herrscht!

 

Geschafft! Den Abschluss in der Tasche…

Mit einer kleinen Feierstunde, musikalisch umrahmt von Jenneva Eschner, einer Schülerin, die sich gerade selbst das Klavierspielen beibringt und Tine Brüning, entließ die Mittelpunktschule Wohratal die Abschlussschüler ihres Haupt- und Realschulzweigs. Schulleiter Michael Vaupel hob hervor, dass viele Schülerinnen und Schüler so gute Leistungen erzielt hätten, dass sie jetzt an weiterführende Schulen wechseln könnten. Aber auch, dass besonders viele nach der Schule in eine Ausbildung starten, verdiene Beachtung.

Mit dem Hauptschulabschluss verließen aus den Klassen von Frau Kreuder und Frau Hofmann die Schule:

Michelle Aschermann, Maik Boucsein, Chiara De Vries, Michelle Maigré, Jan Parsch, Laurina Weigand und Angelina Wolff

Einen Mittleren Abschluss erreichten aus der Klasse von Frau Estor:

Julia Becker, Philipp Dörr, Marco Geißel, Anika Jockel, Tobias Jockel, Theresa Kase, Franziska Kraatz, Lara Kren, Elisa Löchel, Kevin Löser, Marie Mattheis, Lena Motz, Fabio Müller, Selina Paulus-Sartorius, Lukas Schäfer, Adrian Schaub, Kathleen Schein, Luca Schneider, Jannik Seibert, Celina Thies, Finn Traber und Lea Vaupel.

Als Jahrgangsbeste der Hauptschule wurden Michelle Maigré und Chiara De Vries geehrt. In der Realschule erreichte Anika Jockel das beste Ergebnis. Alle erhielten ein kleines Präsent durch den Förderverein.

„Eiskalter“ Besuch des Jugendwaldheims

Passend zu ihrem Thema „Arktis“ nahmen die Schülerinnen und Schüler der Kombiklasse 2/3 an einer „Grönlandreise“ des Jugendwaldheimes Roßberg teil: Bei eisigen Temperaturen wurden Tierspuren im Schnee gelesen, eine gemeinschaftliche Waldhütte gebaut, eine Feuerstelle errichtet und abschließend genüsslich Stockbrot verzehrt und heiße Brühe getrunken. Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein, der den Bustransfer für diesen gelungenen Ausflug komplett übernommen hat!

 

Unser Förderverein hilft!

Die Schülerinnen und Schüler einer fünften Klasse freuen sich über das Schulmaterial, welches der Förderverein der Schule allen neuen Erst- und Fünftklässlern kostenlos zur Verfügung stellt. Für die Eltern bedeutet das eine erhebliche finanzielle Entlastung.

Vielen Dank dafür! 

Informationen zum Förderverein gibt es hier:

http://mpswohratal.de/category/schulgemeinde/foerderverein/

Das iPad-Projekt zieht Kreise…

… in der Presse und im Fernsehen!

http://marburg-biedenkopf.de/

http://nh24.de/index.php/politik-und-wirtschaft/21-politik-und-wirtschaft-nordhessen/96312-kreisverwaltung-stattet-ipad-klassen-mit-tablets-aus

http://www.focus.de/regional/hessen/landkreis-marburg-biedenkopf-kreisverwaltung-stattet-ipad-klassen-mit-tablets-aus_id_7505771.html?fbc=fb-shares

http://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-39842.html

http://www.op-marburg.de/Lokales/Ostkreis/Wohratal/Drei-Schulen-sind-die-Vorreiter

Das freut uns natürlich sehr!

MPS Wohratal – Teilnahme am Wettbewerb der Körber-Stiftung – Religion macht Geschichte

Am 26.Juli 2017 trafen sich die Vertreter der Klasse 6a, Marvin Boucsein und Eric Wehner, zu einer Pressekonferenz der Oberhessischen Presse, zu der Herr Rosenkötter vom Hessischen Staatsarchiv geladen hatte.

Alle 2 Jahre schreibt die Körber-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Herrn Steinmeier einen Wettbewerb aus, an dem in diesem Jahr auch die Klasse 6a der MPS-Wohratal teilnahm.

Der Titel des Wettbewerbs lautete diesmal „Gott und die Welt – Religion macht Geschichte“.

Grund genug für den Religionskurs, einen eigenen Beitrag zu verfassen. Als Thema stellten wir uns die Aufgabe, mehr über die Entstehung der Orte Schwabendorf, Wolfskaute, und Hertingshausen zu erfahren.

So lautete auch unser Beitrag „Hugenotten- und Waldenser-Dörfer in unserer Umgebung“. Wir erfuhren mehr über den Hintergrund der Waldenser, der Hugenotten und die Ursachen ihrer Flucht u. a. nach Deutschland. Ursache war die Verfolgung der Hugenotten und Waldenser durch den französischen König Ludwig XVII., der nur eine Religion in seinem Reich dulden wollte.

Anhand der Lektüre „Marie Durand“ erfuhren wir mehr über die Lebensumstände und Probleme, die eine neue Glaubensausrichtung damals mit sich brachte. Zuvor stand eine Ortsbegehung in Schwabendorf unter der Führung von Pfarrer Böttge und Pfarrer Brüning auf dem Plan.

Am Tag der Pressekonferenz trafen sich alle Teilnehmer aus dem Landkreis Marburg Biedenkopf.

8 Arbeiten wurden hier eingereicht, darunter allein 3 Arbeiten aus der Elisabethschule, sowie 3 Arbeiten aus der Lahntalschule Biedenkopf. Neben der MPS Wohratal war das Gymnasium Philippinum mit einer Arbeit zum Thema „Flucht“, erstellt von einer 9.Klasse, vertreten. Die anderen Arbeiten waren von je einer Schülerin, bzw. Schüler eingereicht, die damit zum Teil eine Alternative zum mündlichen Abitur ablegten.

Alle Arbeiten wurden von ihren Verfasser/innen kurz vorgestellt, Schwierigkeiten beschrieben und neue Erkenntnisse dargestellt. Einig waren alle, dass es viel Arbeit gewesen sei, man aber froh darüber ist, mitgemacht zu haben.

In ganz Hessen wurden 86 Arbeiten eingereicht, davon gewannen 13 Arbeiten einen Preis. Bundesweit gab es 1639 eingereichte Arbeiten. Viele fingen zuversichtlich an, nicht alle schafften es, bis zur Abgabe Ende Februar, einen Beitrag einzureichen. Zu einem Preis hat es leider auch bei unserem Werk nicht gereicht, aber eine Teilnehmerurkunde, die an jeden persönlich gerichtet war, bleibt uns als Erinnerung.

Über die einzelnen Wettbewerbsbeiträge wird in den folgenden Wochen in der Oberhessischen Presse berichtet.

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Die MPS in der Zeitung…

Unsere Klasse 6a hat an einem Wettbewerb teilgenommen und zählt zu den Gewinnern!

Heute hat die Oberhessische Presse darüber berichtet:

OP, 17.7.17

Ein Dank an die Klasse 6a, Eric und Marvin im Besonderen und natürlich der Kollegin, die das möglich gemacht hat.

Mathematik zum Anfassen

Am 3.5.17 waren die Kinder unserer Grundschule im Mathematikum in Gießen. Hier konnten unsere Grundschüler und -schülerinnen spielerisch Mathematik erfahren. Alle Kinder probierten mit großer Begeisterung viele mathematische Experimente aus. Sie bauten, spielten und entdeckten auf vielfältige Weise Themen der Grundschulmathematik. Ein schöner Tag für alle! (M. Eyßer)

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MPS in der Alten Oper

Schüler der Mittelpunktschule Wohratal besuchten kürzlich die Alte Oper in Frankfurt um Musicalgeschichte zu erleben. Zur Abendvorstellung des Musicals „West Side Story“ putzten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der MPS heraus. Mit dem durch den Förderverein gesponserten Reisebus gelangten sie nach Frankfurt. Außerdem übernahm der Förderverein einen Großteil der Eintrittskosten für die Schüler. Nach zweieinhalb Stunden Vorstellung des Broadway Klassikers waren die Schüler von Grund auf begeistert. Zustande kam der Ausflug durch die engagierte Musiklehrerin Dana Kotas.

 

Joschua Vohwinkel und Enrique Arroyo

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Autorenlesung in der Grundschule!

Am Mittwoch,1.2.17, besuchte der Kinderbuchautor Josef Koller wieder einmal unsere Grundschule. Diese Autorenlesung war für unsere Schulkinder ein besonderes Erlebnis. Herr Koller erzählte von seinen Büchern und las auch aus ihnen vor. Danach hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit dem Autor persönlich Fragen zu stellen. Dabei erfuhren sie viel über die Entstehung eines Buches und das Leben eines Schriftstellers.

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Infos, Rat und Hilfe

Landkreis Marburg-Biedenkopf: http://www.marburg-biedenkopf.de

Staatliches Schulamt: https://schulaemter.hessen.de/standorte/marburg

Hessisches Kultusministerium: https://kultusministerium.hessen.de/

Zentrale Abschlussprüfungen: http://zaa.schule.hessen.de/

MPS bei Facebook: https://www.facebook.com/Mittelpunktschule-Wohratal-194298210633531/

Schulpsychologischer Dienst: https://schulaemter.hessen.de/standorte/marburg/beratung/schulpsychologie

Schulsystem in Hessen: https://kultusministerium.hessen.de/schule/schulformen

Schulsystem als Video: https://kultusministerium.hessen.de/video/das-hessische-schulsystem

Grundschule – und dann?: https://schulaemter.hessen.de/schulbesuch/4nach5

Schule – und dann?: http://www.ruem-marburg-biedenkopf.de/

http://marburg-biedenkopf.de/fjs/angebote-und-dienstleistungen/jugendberufshilfe-im-rahmen-von-justiq.html

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/dienststellen/rdh/marburg/Agentur/index.htm

Zeitschrift mit Rat und Tat: http://www.eltern.de/

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Wer wir sind und was wir wollen – das Profil der MPS!

Die Mittelpunktschule Wohratal ist die attraktive Schule der Region im nordöstlichen Teil des Landkreises.

Heute werden bei uns gut 230 Schülerinnen und Schüler aus allen Ortsteilen der Gemeinde Wohratal, allen Stadtteilen Rauschenbergs, der Gemeinde Cölbe und den Städten Kirchhain, Stadtallendorf und Gemünden unterrichtet.

Ca. 25 Lehrerinnen und Lehrer sind der Mittelpunktschule fest zugeordnet. Unterstützt werden sie immer wieder durch Honorarkräfte,  die das Angebot unserer Schule bereichern.

Ergebnisse von Vergleichen zeigen, dass die Mittelpunktschule Wohratal eine moderne und leistungsfähige Institution ist, die den realistischen Anforderungen, die heute an „Schule“ gestellt werden, gerecht wird.

Durch den Schulträger wird unserer Schule eine sehr gute Ausstattung besonders der Fachräume aber auch im EDV-Bereich zur Verfügung gestellt. Zudem verfügt unsere Schule mittlerweile über einen schnellen Internet-Anschluss.

Unsere Schule zeichnet aus, dass sie als kleine Schule

  • überschaubar ist und damit für Schülerinnen und Schüler die Orientierung im Schulalltag erleichtert wird,
  • einen familiären Wohlfühl-Charakter hat,
  • einen direkten Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften ermöglicht,
  • kurze Wege/schnelle Absprachen zwischen den unterrichtenden Lehrkräften ermöglicht,
  • eine gute Atmosphäre bietet, da wir alles gut im Blick behalten und somit ggfs. schnell präventiv handeln können.

Belegt wird das durch den Bericht zur Schulinspektion, der als erstes „zentrales Ergebnis“ aufführt:

„Eine Stärke der MPS Wohratal ist der zwischenmenschliche Umgang, der auf allen schulischen Ebenen in besonderer Weise von Wertschätzung und Höflichkeit geprägt ist.“

Unsere Schule zeichnet weiterhin aus, dass sie eine enge Kooperation mit an Schule Beteiligten (s. Links für Eltern) pflegt

  • dem Beratungs- und Förderzentrum der AWS
  • der Schulsozialarbeit
  • dem schulpsychologischen Dienst
  • der Arbeitsagentur
  • dem Regionalen Übergangsmanagement Marburg-Biedenkopf (Berufsorientierung)
  • Jugendberufshilfe Marburg-Biedenkopf
Lernen was benötigt wird!

Lernen was benötigt wird!

Unsere Schule zeichnet aus, dass sie praktisch keine Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss entlässt. Dies erreicht sie, indem sie Differenzierung und individuelle Förderung zum Prinzip gemacht hat. So soll jeder Schüler, jede Schülerin zum bestmöglichen Abschluss geführt werden.

Dazu dient auch unser Ganztagsangebot, das den Schülerinnen und Schülern ab Klasse vier z. B. die Möglichkeit gibt, in einer möglichst stressfreien und fachlich angeleiteten Atmosphäre, Offener Ganztag MPSVerständnisschwierigkeiten zu klären und Hausaufgaben zu erledigen. Außerdem stehen Angebote im ästhetischen und sportlichen Bereich an vier Nachmittagen (Mo – Do, jeweils bis 15 Uhr) zur Verfügung.

Für die Grundschulbetreuung (GSB) besteht eine Kooperation zwischen dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Gemeinde Wohratal, wobei der Förderverein der Schule http://mpswohratal.de/category/schulgemeinde/foerderverein/ den Gemeindeanteil finanziert. Dadurch werden Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr ermöglicht.

In der Sekundarstufe I erreicht die MPS eine sehr hohe Anschlussquote an weiterführende Schulen nach Klasse 9 oder 10 (Berufsfachschule, Fachoberschule, Gymnasiale Oberstufe), so dass der Weg zur weiteren schulischen Karriere fast allen Schülerinnen und Schülern nach der MPS weit offen steht. Am Ende des vergangenen Schuljahres hätten z.B. 90%(!) unserer Realschulabsolventen eine weiterführende Schule besuchen dürfen, 70%(!) sogar eine Gymnasiale Oberstufe!

Auch die Vermittlung in ein Ausbildungsverhältnis gelingt der Schule dank eines hohen

IHK Schulpreis 2015, Frankfurt/M, 20.11.2015

IHK Schulpreis 2015, Frankfurt/M, 20.11.2015

Berufsorientierungsanteils und Kooperationen mit heimischen Betrieben (z.B.: Fa. Fritz Winter, Sparkasse Marburg-Biedenkopf…) vergleichsweise gut. Im vergangenen Jahr erreichte unsere Schule den 2. Platz beim hessenweiten IHK Schulpreis „Übergang Schule – Beruf“. Das Bild zeigt die Preisverleihung durch den Hessischen Kultusminster Prof. Dr. R. Alexander Lorz (rechts) und den IHK Geschäftsführer Matthias Gräßle (links) an Schulleiter Michael Vaupel.

Schule ist nicht nur Unterricht! Mit ausgewogenen Veranstaltungen und Aktionen wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern Spaß und Freude bereiten und so ein Wohlfühlklima an der Schule schaffen, dass beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen schafft:
Dazu gehören Waldtag, Besuch des Weihnachtstheaters, Wintersporttag, Schulfest, Sportfest, Projekttage/-woche, Berufsorientierungsveranstaltungen,  sowie diverse andere Klassenaktivitäten. In vielen Fällen übernimmt unser Förderverein die anfallenden Kosten.

Bei alledem orientieren uns dabei an unserem Leitbild:

Die Mittelpunktschule Wohratal will alle Schülerinnen und Schüler aus der Region durch eine intensive und möglichst individuelle Fördlogoerung zum bestmöglichen Bildungsabschluss führen und die Ausbildungsfähigkeit oder die Anschlussfähigkeit an weiterführende Bildungsgänge gewährleisten.

Schüler auf der Suche nach der Vergangenheit

Zu einem außerschulischen Lernort der besonderen Art starteten vor den Herbstferien die Kinder der Klasse 6a der MPS Wohratal. Im Rahmen ihrer Teilnahme am Wettbewerb der Körber-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Gauck  mit dem Thema „Gott und die Welt – Religion macht Geschichte“ wählte die Klasse das Thema Hugenotten. Hierzu fand sie in der Ortschaft Schwabendorf geeignete Ansprechpartner in Pfarrer Brüning und Pfarrer Böttge.

In Vorbereitung auf die Exkursion sammelten die Kinder  im Religionsunterricht Fragen zu allen geistlichen und weltlichen Belangen des Themas. Sie erstellten eine vorläufige Gliederung  ihres Wettbewerbsbeitrags, bildeten Interessensgruppen, sammelten und wählten Interviewfragen an die Experten aus.

16-10-11-schwabendorf-6aBegrüßt wurden sie von Pfarrer Brüning, welcher ihnen die Kirche von Schwabendorf öffnete und unter anderem zwei Symbole, die Waldenserkerze und das Hugenottenkreuz deutete. Mit Hilfe einer raschen Zeitreise durch das  Frankreich vom 12. – 17.Jahrhundert erläuterte er die Idee der Waldenser und die Reformbestrebungen der Calvinisten. Bis schließlich ein kleines Grüppchen von Flüchtlingen den Weg nach Rauschenberg fand, waren  bei den Kindern schon einige Seiten der Notizblöcke gefüllt.

Besonders der Alltag und die Anfänge der Flüchtlinge im Gelände „Auf der Schwab“ waren von großem Interesse. Hierzu konnte Pfarrer Böttge sachkundig Auskunft geben, zahlreiche und sehr unterschiedliche Fragen prasselten auf ihn ein.

An der Gedenktafel der ersten Familien erläuterte er die Herkunft der Flüchtlinge, die sich aus Waldensern, Wallonen und Calvinisten zusammensetzte. Er beantwortete geduldig Fragen nach Hausbau, Kleidung, Arbeitsgeräten und Sprachgewohnheiten der Neubürger. Im Museum bewunderten die Kinder die dortigen Exponate vom Schuh bis zur Zimmereinrichtung der frühen Zeit. Bei heißem Tee in der Gemeindescheune konnten die Kinder mit Hilfe Herrn Böttges all das Neue  Revue passieren lassen und letzte Unverständlichkeiten aufheben. Nach einem erfrischenden Fußmarsch zur Bushaltestelle konnten die Kinder die Heimreise antreten.

Gudrun Feldpausch-Horn

Steinzeit zum Mitmachen

Schon im September machten sich die Klassen 6a und 6b der MPS Wohratal bei sonnigem, a ngenehmen Septemberwetter auf den Weg nach Roßberg (Ebsdorfergrund), um dort mit ihren Lehrerinnen unter Anleitung der Waldpädagogen Peter Honig und Frau Klenner an einem ausschließlich praxisorientierten Steinzeitprojekt teilzunehmen.2016-rossberg

Nach einer vorgelesenen Geschichte in der Feuerhöhle, waren die Schülerinnen und Schüler emotional auf das Thema Steinzeit eingestimmt. Anschließend arbeiteten sie in Kleingruppen an verschiedenen Themen.2016-rossberg-iii

So baute die eine Gruppe eine möglichst regen- und windgeschützte Höhle im Wald, die andere fertigte Werkzeuge aus reinen Naturmaterialien, die im Wald zu finden sind, an. Wieder eine andere Gruppe sammelte essbare, einheimische Pflanzen und Kräuter in Wald und Wiese, mahlte mit Hilfe von Steinen Korn zu Mehl und backte daraus ein sehr wohlschmeckendes Kräuterbrot. Auch ein Tee wurde aus selbst gesammelten Kräutern zubereitet.

Damit dies jedoch überhaupt funktionieren konnte, musste die Feuergruppe erst einmal ohne Feuerzeug oder Zündhölzer ein Feuer entfachen. Dafür verwendeten sie Baumpilze, leicht entzündbares Stroh und Feuersteine. Vor allem durch den Zusammenhang von Feuer und der Nahrungszubereitung wurde den Schülern in einem Abschlussgespräch die Wichtigkeit der Teamarbeit bewusst. Auch der Respekt vor den alltäglichen Aufgaben der Steinzeitmenschen, fern von Strom und Technik, rückte ins Bewusstsein.

Das Jugendwaldheim Roßberg als außerschulischer Lernort ist immer wieder einen Ausflug wert und eine gelungene Ergänzung zum alltäglichen Unterricht. Der Tag bleibt den Schülern sicher in guter Erinnerung.